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Allgemeines
    

 

Wie erkennt man die Speichererweiterungen bei BECO basierten Terminals? 

  • In der sop.ini nachschauen ob Speichererweiterung freigeschaltet sind.
 

Mifareleser funktioniert nach Taufe nicht bzw. reagiert nicht auf Ausweise 

  • Neu taufen.
    1: Terminal einschalten und etwa 2-3 sec warten.
    2: Konfigurationskarte für 10 sec. vor den Leser halten
 

Vorhandene Barcodeausweise wurden an den Bedas Barcodedurchzugslesern problemlos gelesen. An neuen seriellen Barcodedurchzugslesern werden diese vorhandenen Ausweise aber nicht mehr gelesen. 

  • Kontrast im Lesermodul neu einstellen (sehr aufwendig). Bei IR-Barcodedurchzugslesern Abdeckglas im Leser reinigen
 

Mischbetrieb unterschiedlicher Gerätetypen Bedas, Bedanet und B-Net über Hostpartyline. Kommunikation kommt nicht zu stande 

  • Schauen ob eine eine LED der Hostpartyline dauerhaft leuchtet. Anschlußbezeichnung beachten.
    Evtl. A und B Leitungen an den B-Net Terminals vertauschen.
 

Wie kann ein BECO basierendes Terminal remote konfiguriert werden? 

  • Über FTP die EEPromSettings Datei aus dem Verzeichnis RAM sichern. Diese Datei dann editieren, IP-Adressen anpassen, in die erste Zeile den Befehl RESET eintragen und Datei als reboot.cmd abspeichern. Diese Datei dann wieder über FTP in das Verzeichnis RAM/Transfer kopieren
 

Ein Terminal ist an einem Router angeschlossen. Zu diesem Terminal kann keine Netzwerkkommunikation aufgebaut werden. 

  • Problem mit Autosensing
    Wenn zwei Netzwerk-Endgeräte die Funktion Autosensing unterstützen, dann gibt es immer wieder den Fall, dass sie sich nicht finden, so dass keine Kommunikation zustande kommt. Der Grund ist, dass sie unterschiedliche Timings haben.
    Diesen Fehler hatten wir z.B. bei einem Kunden mit einem Bedanet 95 80 an einem Router Cisco 2950.
    Abhilfe kann man schaffen, wenn man einen von den beiden Komponenten auf feste Übertragungsparameter stellt. Normalerweise wäre es besser, wenn man diese Änderung im Router durchführt.
    Bei den Kaba Benzing PC-Terminals könnte man alternativ dies auch im Gerät einstellen.
    Vorgang:
    Unter “Start“ “Settings“ “Network and Dial Up Connections” bzw. Network Connections“ “Local Area Connection” Rechtsklick auf “Properties” “Configure” “Advanced” bei “Property” auf den “Link Speed / Duplex Mode” gehen und unter Value den gewünschten Mode (10 Full Mode, 10 Half Mode, 100 Full Mode, 100 Half Mode) auswählen.
    Hinweis: Bei anderen Kaba Benzing –Terminals (BECO-basierte Terminals) kann diese Änderung nicht im Gerät erfolgen!!! Deshalb sollte dies im Router erfolgen.
 

Die komplette Seriennummer bei einem Mifare- oder Hitag-Datenträger soll auf ID-Nummer geprüft werden. Diese Nummer ist jedoch länger als 7 Stellen. Was ist zu tun?  

  • ID-Länge im Terminal anpassen:
    Bei den Terminals der B-Net Serie kann die ID-Länge sowie die PIN-Länge eingestellt werden. Dazu muss die Datei /Program/-B-ClientXXX/Init/b-client_xxx.ini folgendermaßen angepasst werden:[MasterRecordDefinition]
    IDLength = 7 // mögliche Werte: 0...18
    PINLength = 4 // mögliche Werte: 0...10
    Hinweis:
    Da von diesen Einstellungen der Aufbau von dem Stammsatz abhängt, bedarf es auf jeden Fall einer Absprache mit dem Softwarepartner, bezüglich der Abklärung ob die Anwender-Software eine längere ID-Nummer unterstützt.
    Beispiel:
    für ein B-Net 9540 (mit B-ClientPDC3) mit einem Mifare-Leser, wenn die Seriennummer (Unikatsnummer) gelesen werden soll:
    /Program/-B-ClientPDC3/Init/b-client_PDC3.ini
    [MasterRecordDefinition]
    IDLength = 10
    PINLength = 4
 

Datalogic Barcode-Handleser an einem Bedanet bzw. B-Net – Terminal  

  • Der Datalogic Barcode-Handleser (z.B. DLC6090-M1, Touch90 oder Dragon D101) ist seriell an einem B-Net PDC-Terminal (z.B. B-Net 95 20 / 40 / 60 / 80) angeschlossen. Dieser Leser reagiert nicht auf die Barcode-Eingabe. Oder er reagiert zwar auf den eingelesenen Barcode, bei der Terminal-Applikation kommen jedoch keine Barcode-Daten an. Was kann es sein?
    Der Barcode-Handleser beherrscht unterschiedliche Schnittstellen. Es kann sein, dass bei diesem Leser die falsche Schnittstelle eingestellt ist. Bei den B-Net / Bedanet Terminals wird der Leser über die serielle Schnittstelle angeschlossen.
 

Datalogic Barcode-Handleser an einem Bedas - Terminal 

  • Der Datalogic Barcode-Handleser (z.B. DLC6090-M1, Touch90 oder Dragon D101) soll als Ersatzleser an ein „altes“ Bedas-Terminal angeschlossen werden. Dieser Leser reagiert nicht auf die Barcode-Eingabe. Oder er reagiert zwar auf den eingelesenen Barcode, bei der Terminal-Applikation kommen jedoch keine Barcode-Daten an. Was kann es sein?
    Der Barcode-Handleser beherrscht unterschiedliche Schnittstellen. Es kann sein, dass bei diesem Leser die falsche Schnittstelle eingestellt ist. Bei den Bedas Terminals wird der Leser über die (stiftkompatible) PEN-Schnittstelle angeschlossen
 

Terminal war bereits im Einsatz. Es wurde nichts geändert. Nach einem Warmstart startet das Gerät entweder mit falscher Parametrierung, oder die Terminalapplikation wird nicht gestartet, sondern es wird „Kaba GmbH“ angezeigt. 

  • Es könnte an der Lithium-Batterie liegen.
    Bitte überprüfen Sie die Spannung von der Lithium-Batterie. Falls die Spannung unterhalb von 3,6 V liegt, muss diese ausgetauscht werden.
 

Nachdem in einem Terminal eine Speichererweiterung durchgeführt wurde, also die Software-Lizenz „sop.ini“ eingespielt wurde, kann die Terminalapplikation nicht mehr gestartet werden. Das Terminal zeigt längere Zeit „Please wait…“, danach wird „Kaba GmbH“ angezeigt. Was ist das Problem? 

  • Nach einer Speichererweiterung, muss der gesamte Speicher neu aufgeteilt werden. Deshalb ist ein Kaltstart zwingend erforderlich.
    Abhilfe: Kaltstart durchführen
 

Wenn unter einem Einzelfunktionsblock eine Dateneingabe (Tastatur- oder Leser-Eingabe) rollierend parametriert ist, dann müssen nicht alle Stellen eingetragen werden. In den Datensatz werden Vorlaufstellen vorangestellt. Warum wird in den Buchungssatz manchmal Vorlaufnullen und manchmal aber Blanks (=Leerstellen) vorangestellt? 

  • Es liegt an der Art der Dateneingabe. Sind in dem Einzelfunktionsblock die Eingabedaten als numerisch angegeben, werden Vorlaufnullen vorangestellt. Sind die Eingabedaten jedoch alphanumerisch parametriert, werden die Leerstellen vorangestellt.
 

Trotz identischer Firmware, Einstellungen und Parametrierung werden die Umlaute (Sonderzeichen wie „Ö“, „Ü“ und „Ä“) an den BDE-Terminals, die über Ethernet betrieben werden problemlos angezeigt und bei den Terminals, die über Partyline (RS 485) betrieben werden, nicht angezeigt. Was ist das Problem? 

  • UDP oder FTP Übertragung von Texten:
    Bei einer UDP oder FTP Übertragung von Texten stehen für jedes Zeichen maximal 8 Bit zur Verfügung. Diese 8 Bit Übertragung erlaubt es auch Sonderzeichen aus dem erweiterten ASCII Bereich (80hex bis FFhex) zu übertragen. Werden z.B. Umlautzeichen wie “ö“ direkt übertragen muss somit nicht explizit eine Konvertierung mittels einer parametrierten Zeichensatzkennung durchgeführt werden.
    RS485 Übertragung von Texten:
    Bei der RS485 Hostkommunikation (BPA/9) werden (protokollbedingt) als Text nur die 7Bit-Zeichen übertragen. Dei Zeichen darüber (80hex bis FFhex), können nicht übertragen werden. Deshalb muss hier mit eine Konvertierung (über Zeichensatzkennung) gearbeitet werden.
    Wenn man mit den Bedas-kompatiblen Texten, oder nur mit einer Sprache arbeitet, reicht es aus die Zeichensatzkennung (X07-Satz) entsprechend auf deutsch zu setzen.
    Parametersatz:
    >3X070002
    Möchte ein Kunden die Terminals mit eine RS485 Hostkommunikation betreiben und mehrere Sprachen an einem Terminal verwenden, kann in der /Program/B-Client_HR1/Init/b-client_hr1.ini auch pro Sprache eine Zeichensatzkennung gesetzt werden.
    Inhalt der /Program/B-Client_HR1/Init/b-client_hr1.ini:
    Language0 = de
    Language0Text = Deutsch
    Language0Characterset = 002
    Language1 = fr
    Language1Text = Français
    Language1Characterset = 001
    Beispiel zur Darstellung von Umlauten mit deutschem Zeichensatz.
    Im Terminal soll der Display-Info Text "Überstunden" angezeigt werden. Im Terminal wird dazu mit dem Downloadsatz X07 "Zeichensatzkennung" die Kennung 002 (Deutsch) eingestellt.
    Aus der Zeichensatztabelle ist für die Kennung 002 beim Buchstaben "Ü" das Zeichen "]" zu entnehmen.
    Ausschnitt Zeichensatztabelle
    In den Downloadsatz für den Display-Info Text wird dann mit der Blockkennung I03 der Text "]berstunden" eingetragen. Nach der Umwandlung mit der Zeichensatztabelle erscheint auf dem Display des Terminals der Ausdruck "Überstunden".
 

Kaba – Terminals sollen in das Kunden-Netzwerk aufgenommen werden. Welche Ports und Protokolle werden für die Kommunikation zu den B-Net bzw. Bedanet - Terminals verwendet? 

  • Für die Kommunikation / Datenaustausch von den Terminals zu dem Kommunikations-Rechner wird das Protokoll UDP verwendet. Sowohl im Terminal, als auch im Kommuniaktionsprogramm muss passend zueinander der UDP-Port eingestellt werden. Dieser UDP-Port befindet sich in dem Bereich von 30464 dez (7700 hex) bis 30703 dez (77EF hex).
    Für Konfiguration / Inbetriebnahme werden folgende Protokolle / Ports verwendet:
    Konfiguration per Browser: http – Protokoll auf dem default Port 80 (dez.)
    Konfiguration / Datenaustausch per FTP: ftp – Protokoll auf dem default Port 21 (dez.)