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Kaba - Biometrie 

Kaba ist Trendsetter in der Datenerfassung und setzt auf die Biometrie als moderne Alternative. Zu unterscheiden ist zwischen der theoretischen Diskussion über biometrische Merkmale in Personaldokumenten und der Praxis. 

 

Was ist Biometrie? 

Die Biometrie steht für die Technik der Erkennung einer Person aufgrund persönlicher Charakteristik. Der Begriff Biometrie stammt aus dem Griechischen und bildet sich aus den Wörtern „bios“ für Leben und „metron“ für Maß. Danach ist die Biometrie die Wissenschaft der Körpermessung am Lebewesen. 

Hier ist ausschließlich der Mensch mit seinen messbaren, körperlichen Merkmalen gemeint. Diese Merkmale sind die Grundlage für jede Art einer biometrischen Identifikation. 

 

Warum Biometrie? 

Mit der Biometrie werden physiologische und verhaltenstypische Charakteristik des Anwenders zur Authentifikation, das heißt Überprüfung der Echtheit einer Person, herangezogen. Sie erfasst personengebundene und nicht personenbezogene Merkmale. Das Gedächtnis des Menschen ist zwar einmalig, aber seine Merkfähigkeit ist im Normalfall begrenzt. Bei ständig steigender Informationsflut wird es genau hier kritisch. 

Die heutigen Hilfsmittel zur Speicherung von Passwort und PIN sind zumindest als temporäre Speicher geeignet. Sie haben aber den großen Nachteil, dass sie verloren gehen oder verlegt werden können. Was eignet sich da besser zur Erkennung als die körpereigenen, biometrischen Merkmale einer Person? Sie können nicht vergessen, weitergegeben, erspäht oder gestohlen werden. 

Kaba bietet dem Anwender die Auswahl zwischen zwei Verfahren der biometrischen Erkennung - eine Identifkationslösung und eine Verifikationslösung. Die Systeme eigenen sich sowohl für die Zeiterfassung als auch für die Zutrittskontrolle. Grundlage für beide ist die Verwendung des Referenz-Fingerabdrucks als Basis für die Identifizierung einer Person. 

Weitere Informationen zum Theme Biometrie finden Sie in unserer Infobroschüre "Biometrische Lösungen in der Anwendung". 

 

Biometrie - Das Identifikationsverfahren 

Biometrie - Das Identifikationsverfahren

Die Einlernstation ist an einen PC angeschlossen, auf dem die Enrollment-Software installiert und eine Konzentrator-Datenbank hinterlegt ist. 

Eine erstmalige Erfassung der Fingerprintdaten erfolgt über die Einlernstation. Die Enrollment-Software legt die erfassten Informationen als Referenztemplate in der Konzentrator-Datenbank ab.
 

Terminal B-Net 91 20 Fingerprint

Das Template wird mit einer Ausweis-/ Personalnummer ergänzt und in die Terminals B-Net 91 20 Fingerprint verteilt. Diese Verteilung findet einmalig statt. Danach werden alle Daten direkt im Terminal verwaltet. 

Bei jeder Identifikation werden die Fingerprintdaten erfasst und mit den lokal im Biometrieterminal gespeicherten Templates verglichen. Diesen Vergleich mit allen gespeicherten Referenzdaten nennt man 1 : n Vergleich. 
 

Bei diesem zukunftsweisenden Verfahren sind keine Ausweise erforderlich, jede Person identifiziert sich mit ihrem Fingerabdruck. 

Weitere Informationen zum Biometrie-Terminal B-Net 91 20 Fingerprint erhalten Sie hier. 

Biometrie - Das Verifikationsverfahren 

Das Verifikationsverfahren

Bei der Verifikation wird der Fingerabdruck an der Einlernstation erfasst, durch einen Algorithmus in einen biometrischen Referenzdatensatz umgewandelt und auf dem persönlichen LEGIC-Ausweis der Person gespeichert. 

Für den Erkennungsvorgang wird das Referenztemplate vom LEGIC-Chip ausgelesen. Danach wird der zu prüfende Fingerabdruck gescannt, umgerechnet und mit dem Referenzdatensatz im Ausweis verglichen.

Der LEGIC Leser und Fingerprintsensor sind in einem Lesermodul integriert, das in viele Terminals und Subterminals der B-Net,  Bedanet und B-Net Serie 90 00 von Kaba passt. 

Diesen Vergleich nennt man auch 1 : 1 Vergleich. Stimmen beide Datensätze überein, so wird bestätigt, dass es sich bei der Person um diejenige handelt, für die sie sich ausgibt. Die Referenzdaten stehen direkt auf dem Ausweis und sind somit in der persönlichen Verantwortung des Besitzers.