| Die Grenzübergangskontrolle an Flughäfen und Seehäfen ist einer der zeitaufwändigsten Abläufe bei der Passagierabfertigung. Die neuartige Technologie Automated Border Control (auch ABC genannt) ermöglicht die Entlastung der Grenzpolizei bei dieser Arbeit und somit die Beschleunigung der Grenzübergangkontrollen bei gleichzeitiger Reduzierung der Personalkosten.
Unter anderen Lösungen für Flughäfen bietet Kaba Gallenschütz auch unterschiedliche Systeme für den automatisierten Grenzübergang. Die neueste Entwicklung, präsentiert auf der Passenger Terminal Expo in London, ist eine Sensorschleuse – vorbereitet für den Einbau eines Dokumentenlesers außen und eines biometrischen Verifikationssystems innen. Als zusätzliches Sicherheitsmerkmal verfügt das Kaba System über Infrarotsensoren im Eingangsbereich: Sie erkennen, ob sich nur eine Person in der Schleuse befindet – eine wesentliche Bedingung für eine zuverlässige Grenzübergangskontrolle.
Um die Schleuse zu passieren, legen eingetragene Passagiere ihren Reisepass oder Ausweis in den Dokumentenleser am Eingang der Schleuse. Die Daten werden gescannt und auf Gültigkeit geprüft. Bei Freigabe öffnet sich die erste Tür, und der Passagier kann in die Schleuse eintreten. Gleichzeitig prüfen die Infrarotsensoren, ob nur eine Person die Schleuse betritt. Im Schleusenraum erfolgt ein zweiter Check: Ein biometrisches System (Fingerprint, Iris, Gesichtserkennung oder ein anderes Standardsystem) verifiziert die Identität des Passagiers. Bei Freigabe öffnet sich die zweite Tür, und der Passagier kann die Schleuse verlassen – damit ist die Grenzübergangskontrolle beendet. Wird bei der biometrischen Verifizierung ein Fehler gemeldet, bleiben beide Türen geschlossen und die Grenzpolizei führt daraufhin die übliche manuelle Ausweiskontrolle durch. Jeder Versuch, die Schleuse ohne Berechtigung zu passieren, löst einen akustischen bzw. optischen Alarm aus, während beide Türen geschlossen bleiben.
Kaba Anlagen für automatisierte Grenzübergangskontrolle sind zurzeit in verschiedenen Europäischen Flughäfen als Pilotprojekt in Betrieb.
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