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Neues aus der Kaba Gruppe 

Halbjahresabschluss per 31.12.2009:
Kaba hält EBIT-Marge von 12.9% und steigert Gewinn um 3.8% 

Rümlang, 8. März 2010 – Die Kaba Gruppe erwirtschaftete im ersten Semester des Geschäftsjahres 2009/2010 einen Umsatz von CHF 562.5 Mio. (-7.8%). Bereinigt um Akquisitions- und Währungseffekte ging der Umsatz um 4.6% zurück. Das EBIT verringerte sich um 7.9% auf CHF 72.6 Mio. Die EBIT-Marge erreichte wie in der Vorjahresperiode 12.9%. Der Gewinn konnte um 3.8% auf CHF 43.2 Mio. gesteigert werden. Für das Geschäftsjahr 2009/2010 erwartet Kaba wiederum eine zweistellige EBIT-Marge und einen anhaltend hohen Free Cashflow. 

Die Kaba Gruppe verzeichnete im ersten Halbjahr 2009/2010 einen Rückgang des Umsatzes um 7.8% auf CHF 562.5 Mio. Organisch, d.h. bereinigt um Akquisitions- und Währungs-effekte, betrug die Abnahme CHF 27.7 Mio. oder 4.6%. Währungseinflüsse, allen voran die Schwäche des US-Dollars und des Euros, reduzierten den Umsatz um 3.3% oder CHF 20 Mio. 

Das EBIT verringerte sich um 7.9% auf CHF 72.6 Mio. Bereinigt um einmalige Kosten für Kapazitätsanpassungen, Währungseinflüsse und einen geringen Akquisitionseffekt reduzierte sich das EBIT nur um CHF 1.7 Mio. oder 2.2% und damit deutlich unterproportional zum Umsatz. Die EBIT-Marge von 12.9% blieb auf dem Niveau der Vorjahresperiode. 

Den Gewinn konnte Kaba gegenüber dem Vorjahressemester um 3.8% auf CHF 43.2 Mio. steigern. Dazu trugen auch tiefere Finanzierungskosten sowie die voraussichtlich geringere Steuerbelastung (28% gegenüber 29.5% des Vorsteuergewinnes) bei. «Das Ergebnis zeigt, dass sich die zielstrebig implementierten Massnahmen wie Kapazitäts­anpassungen, straffere Lagerbewirtschaftung und die weiter optimierte Finanzierung positiv auf die Ertragslage des Konzerns auswirken», sagt Rudolf Weber, CEO der Kaba Gruppe. 

Entwicklung der Business Segmente
Seit Beginn dieser Berichtsperiode operiert die Kaba Gruppe mit einer neuen Organisations­struktur. Sie besteht aus vier Business Segmenten, die neu weltweit zentral geleitet werden: Access + Data Systems, Industrial Locks, Key Systems und Door Automation. Die Zahlen der Vorjahresperiode sind vergleichbar dargestellt. 

Der Umsatz des Business Segments Access + Data Systems nahm um 6.7% (organisch 3.8%) auf CHF 305.1 Mio. ab. Das EBIT ging nach Abzug der Restrukturierungskosten um 16% auf CHF 45.1 Mio. zurück. Die EBIT-Marge sank von 16.4% auf 14.8%. In Europa reduzierte sich der organische Umsatz nur um 3.3% auf CHF 220.7 Mio. Hier litt vor allem das Workforce Management-Geschäft (ehemals Betriebsdatenerfassung) unter dem zögerlichen Investitionsverhalten der Kunden. In Amerika drückte insbesondere die zunehmende Nachfrageschwäche bei den Hotelschliessanlagen auf den Umsatz. Gegenüber der sehr guten Vorjahresperiode reduzierten sich die Verkäufe organisch um 11.3% auf CHF 70.5 Mio. 

Das Business Segment Industrial Locks verzeichnete einen organischen Umsatzrückgang um 15.5% auf CHF 78.1 Mio., steigerte aber die EBIT-Marge von 22.7% auf 28.9%. Das Business Segment Key Systems setzte CHF 94.7 Mio. um, was organisch einem Minus von 3.3% entspricht. Die EBIT-Marge erhöhte sich von 6.4% auf 10.0% und erreichte wieder das Niveau vor der Wirtschaftskrise. Das Business Segment Door Automation wuchs organisch um 1.3% auf CHF 92.6 Mio. und erhöhte die EBIT-Marge vor Restrukturierungskosten von 8% auf 9.5%. 

Ausblick
Die Wirtschaftskrise dürfte noch bis 2011 fortdauern und auch in den kommenden Monaten negative Umsatztrends verursachen. Kaba erachtet es noch als zu früh, die organische Umsatzzunahme zum Ende der Berichtsperiode bereits als nachhaltige Trendwende zu bezeichnen. Zudem dürfte die Visibilität für Industrieunternehmen wie Kaba gering bleiben. Für das Geschäftsjahr 2009/2010 per 30. Juni 2010 rechnet Kaba mit einer wiederum zweistelligen EBIT-Marge und einem anhaltend hohen Free Cashflow. 

 

 

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März 2010 - HY1 09/10: Kaba hält EBIT-Marge von 12.9% und steigert Gewinn um 3.8%  pdf
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